Deutscher Mieterbund
Landesverband Schleswig-Holstein

Kiel, den 05.05.2011

Viel Unsicherheit beim Abschluss neuer Mietverträge

Wenn Mieter eine neue Wohnung anmieten wird ihnen häufig ein 10-, 16- oder 20-seitiger Formularmietvertrag vorgelegt, dessen Inhalte viele Mieter nur schwer überblicken können. Es macht die Sache nicht leichter, dass die meisten dieser Vertragsformulare von wohnungswirtschaftlichen Verbänden oder großen Wohnungsbaugesellschaften herausgegeben werden, die deren Inhalte vorrangig an ihren eigenen Interessen ausgerichtet haben. Um sich in diesem Dschungel zurecht zu finden geben die Mietervereine Schleswig-Holstein folgende Hinweise und Empfehlungen ab:

 

Kiel, den  05.05.2011 

 

Viel Unsicherheit beim Abschluss neuer Mietverträge

Wenn Mieter eine neue Wohnung anmieten wird ihnen häufig ein 10-, 16- oder 20-seitiger Formularmietvertrag vorgelegt, dessen Inhalte viele Mieter nur schwer überblicken können. Es macht die Sache nicht leichter, dass die meisten dieser Vertragsformulare von wohnungswirtschaftlichen Verbänden oder großen Wohnungsbaugesellschaften herausgegeben werden, die deren Inhalte vorrangig an ihren eigenen Interessen ausgerichtet haben. Um sich in diesem Dschungel zurecht zu finden geben die Mietervereine Schleswig-Holstein folgende Hinweise und Empfehlungen ab:

Kiel, den 10.03.97

Mietrecht kein Investitionshemmnis
Anderslautende Behauptung der ARGE Zeitgemäßes Bauen abwegig

Mit Empörung reagiert der Landesmieterbund auf die Behauptung der Arbeitsgemeinschaft für Zeitgemäßes Bauen, die jetzige Mietrechtsgesetzgebung sei investitionshemmend. "Die alten Kamellen werden auch dadurch nicht genießbarer, daß sie immer wieder aufs Neue aufgewärmt werden", so ein Vertreter des Landesmieterbundes.

Kiel, den  31.03.2011

"Ersatzneubau" auf dem Vormarsch

Sehr viel häufiger werden sich Mieterhaushalte zukünftig darauf einstellen müssen, dass sanierungsbedürftige Häuser aus den fünfziger und sechziger Jahren nicht mehr instandgesetzt und modernisiert, sondern abgerissen werden und einem Neubau weichen müssen. Diese Form des "Ersatzneubaus" ist schon an mehreren Standorten in Schleswig-Holstein praktiziert worden, unter anderem auch in Lübeck. Nach Feststellungen der Investitionsbank Schleswig-Holstein, die die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau verwaltet, sind im Förderzeitraum 2009/2010 von 4.858 geförderten Wohnungen immerhin 1.239, entsprechend gut 25 %, als Neubauten nach Abriss gefördert worden.

Kiel, den 27.07.97

Mieterbund gegen Umschichtungen zu Lasten des Mietwohnungsbaues

Eine klare Absage erteilt der schleswig-holsteinische Mieterbund den Forderungen der CDU-Fraktion, das Landeswohnungsbauprogramm 1997 zu Lasten von Mietwohnungen und zu Gunsten von Eigentumsmaßnahmen umzuschichten; derartigen Absichten mangele es an Weitsicht, sie verstärkten die zyklischen Ausschläge in der Wohnungsbautätigkeit und übersähen völlig die Tatsache, daß der soziale Wohnungsbau in atemberaubendem Tempo ausblute. Im einzelnen: