Deutscher Mieterbund
Landesverband Schleswig-Holstein

Kiel, den 10.07.2014

Neuer Betriebskostenspiegel für Schleswig-Holstein

Einmal jährlich wertet der Deutsche Mieterbund die Ergebnisse von Heiz- und Betriebskostenabrechnungen aus und erstellt daraus einen Betriebskostenspiegel. Jetzt liegt das Ergebnis der im Jahre 2013 in Schleswig-Holstein vorgelegten Betriebskostenabrechnungen aus 2012 vor. Ein Vergleich mit dem Vorjahr zeigt, dass die Heizkosten um 23,5 % gestiegen sind, was dem kalten Winter und den hohen Energiepreisen des Jahres 2012 geschuldet ist. Erwartungsgemäß sind auch die Warmwasserkosten spürbar gestiegen, wenn auch "nur" um 16,5 %.

Kiel, den 27.06.2014

Sozialwohnungen: Mieterhöhungen treten am 1. Juli in Kraft

Am 01.07.2009 ist das Gesetz über die Wohnraumförderung  in Schleswig-Holstein (SHWoFG) gegen scharfe Kritik der Mietervereine in Kraft getreten. Die Mietpreisbildung wurde neu geregelt, Preis- und Belegungsbindungen wurden radikal auf 35 Jahre verkürzt.

Das Gesetz eröffnet Vermietern älterer, öffentlich geförderter Wohnungen ab dem 1. Juli erhebliche Mieterhöhungsspielräume, die diese auch nutzen. Die Deutsche Annington war die erste, deren Mieterhöhungen dem Kieler Mieterverein auf den Tisch flatterten, gefolgt von Prelios - dem ehemals landeseigenen Wohnungsunternehmen LEG Schleswig-Holstein und sehr vielen anderen.

Kiel, den 30.04.2014

ENEV 2014: Mehr Transparenz bei der Vermietung von Wohnraum

Am 01. Mai 2014 tritt die neue Energiesparverordnung in Kraft. Diese bringt für Mieter zwei deutliche Verbesserungen mit: In Immobilienanzeigen müssen bereits die wesentlichen energetischen Kennwerte angegeben werden. Mieter können zukünftig also schon bei der Wohnungssuche in den Tageszeitungen oder dem Internet diejenigen Wohnungen aussortieren, die mit einem hohen Energieverbrauch daherkommen.

Kiel, den 27.05.2014

Schleswig-Holsteinisches Wohnraumförderungsgesetz: Mieterhöhungswelle rollt

Am 1. Juli 2009 ist gegen den erklärten Widerstand der Mieterorganisation das Gesetz über die Wohnraumförderung  in Schleswig-Holstein (SHWoFG) in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz ist die Wohnraumförderung in Schleswig-Holstein völlig neu geregelt worden. Die bis dahin gültige Kostenmiete wurde abgeschafft. Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens gezahlte Kostenmiete wurde als "Basismiete" neu definiert und für fünf Jahre festgeschrieben. Im Übrigen sind die öffentlich-rechtlichen Belegungsbindungen, die Laufzeiten zwischen 45 und 70 Jahren beinhalteten, auf eine Laufzeit von maximal 35 Jahren verkürzt worden.

Kiel, den 01.04.2014

Mieterbund Schleswig-Holstein

Beratungsstatistik 2013: Mehr Streit um Betriebskosten, Mieterhöhungen und Kündigungen

Mängel, Kündigungen durch Mieter und Modernisierung rückläufig

Alljährlich wertet der Mieterbund Schleswig-Holstein die Beratungsstatistik[1] des Vorjahres aus. Dabei bilden sich für 2013 signifikante Veränderungen ab. Mit 121.286 fest vergebenen Beratungsterminen (ohne telefonische Kurzberatung und ohne die schriftliche Beantwortung von Anfragen) hat die Zahl der Beratungstermine erneut um 1,1 % zugelegt. Der Beratungsbedarf steigt weiter. Die einzelnen Beratungsgegenstände spiegeln dabei die veränderte Marktsituation deutlich wider.