Deutscher Mieterbund
Landesverband Schleswig-Holstein

Kiel, den 03.03.2015

Betriebskostenbelege prüfen

Mieter haben grundsätzlich das Recht, ihre Betriebskostenabrechnung auf Herz und Nieren zu prüfen. Dazu gehört auch, dass sie Einsicht in die zugrunde liegenden Verträge, Versicherungspolicen, Rechnungen und Bescheide nehmen können. Der Vermieter muss diese Belegkontrolle ermöglichen, zum Beispiel in seinem Büro. Hier darf der Mieter die Belege auch abfotografieren. Der Vermieter darf dies nicht verweigern, entschied beispielsweise das Amtsgericht München (412 C 34593/08).

Kiel, den 21.01.2015

Wohnungsbauförderungsprogramm der Landesregierung greift zu kurz

Grundsätzlich begrüßen die schleswig-Holsteinischen Mietervereine das neue Förderungsprogramm der Landesregierung. Bei allem Respekt vor der finanziellen Situation des Landeshaushalts greift es nach ihrer Auffassung  allerdings viel zu kurz. Zwar ist die Förderung von 1.600 neu zu bauenden Sozialwohnungen richtig und wichtig – das Volumen ist jedoch viel zu klein. Von ursprünglich mehr als 220.000 öffentlich geförderten Wohnungen sind landesweit nicht einmal mehr 50.000 übrig geblieben.

Kiel, den 09.12.2014

Weihnachtsschmuck im Mehrfamilienhaus

Nicht nur die Wohnung, auch Balkone, Hausfassaden oder Treppenhäuser werden in der Vorweihnachtszeit zum Teil üppig geschmückt. Für die einen ist das ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorweihnachtszeit, für die anderen häufig Stein des Anstoßes und Ärgernis. Die schleswig-holsteinischen Mietervereine erläutern, was erlaubt ist:

Kiel, den 30.12.2014

Mieterbund SH und Mieterverein Kiel mit neuer Geschäftsführung

Die Juristen Heidrun Clausen und Carsten Wendt übernehmen ab 1.1.2015 die Geschäftsführung des Landesverbandes Deutscher Mieterbund Schleswig-Holstein und des Kieler Mietervereins.

01.12.2014

01.12.2014: Kappungsgrenzenverordnung tritt in Kraft

Am 14.11.2014 ist sie beschlossen und am 27.11.2014 im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Schleswig-Holstein veröffentlicht worden: Die sogenannte "Kappungsgrenzenverordnung" tritt damit am 01.12.2014 in Kraft. Sie legt fest, dass in Gebieten, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist, eine Mieterhöhung nach dem Vergleichsmietenverfahren maximal 15 % betragen darf. Damit wird in diesen Gebieten die im BGB festgelegte Kappungsgrenze von 20 % in drei Jahren spürbar abgemildert. Maßstab für die absolute Miethöhe bleibt dabei immer die "ortsübliche Vergleichsmiete", wie sie beispielsweise durch den Kieler Mietspiegel beschrieben wird.