Deutscher Mieterbund
Landesverband Schleswig-Holstein

Kiel, den 19.12.2007

Neues Wohnraumförderungsgesetz für Schleswig-Holstein
Mieterbund warnt vor dem massenhaften Verlust preiswerter Wohnungen

Grundsätzlich begrüßt der Mieterbund Schleswig-Holstein die Neuordnung des Wohnraumförderrechtes. Das bisherige Kostenmieten- und Bindungsrecht war für moderne Anforderungen tatsächlich zu starr und sollte an die neuen Förderregelungen angepasst werden. Dies darf aber nach Auffassung des Mieterbundes SH nicht dazu führen, dass die Mieten des preiswerten Marktsegmentes in die Höhe getrieben werden

Kiel, den 03.01.2008

Heizkostenabrechnung 2007/2008 wird richtig teuer

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Heizkostenabrechnung für den Zeitraum Juli 2007 bis Juni 2008 alle bisherigen Rekorde brechen wird. Ursächlich dafür sind zwei Entwicklungen: Das zweite Halbjahr 2007 war deutlich kälter als der Vorjahreszeitraum und die ersten Januartage lassen befürchten, dass diese Entwicklung sich fortsetzen wird.

Kiel, den 24.01.2008

Immer wieder Streit um Maklercourtagen

Hand in Hand mit dem Abbau von Wohnungsleerständen nehmen bei den Mietervereinen im Land Auseinandersetzungen um Maklercourtagen wieder zu. Bis zu (maximal) zwei Monatsmieten (netto) zuzüglich Mehrwertsteuer muss ein Mieter als Maklerprovision zahlen, wenn er die Arbeit eines  Wohnungsvermittlers in Anspruch genommen hat und dieser erfolgreich war.

Kiel, den 11.01.2008

Energetische Nachrüstung des Wohnungsbestandes nur mit Augenmaß preiswerter Wohnungsbestand darf nicht „wegmodernisiert“ werden
Einseitige Fokussierung auf Mietwohnungen ist falsch

Einem Bericht der Kieler Nachrichten vom 11.01.2008, in dem über den 10-Punkte-Aktionsplan der SPD Schleswig-Holstein berichtet wird, ist unter anderem zu entnehmen, dass Energieeinsparung im Wohnungsbau nach den Vorstellungen der Landes-SPD vorrangig auf Mietshäuser abzielen soll. Derartige Überlegungen greifen nach Meinung des Mieterbundes Schleswig-Holstein deutlich zu kurz:

Kiel, den 20.02.2008

Haus & Grund Deutschland übertreibt maßlos

Die von Haus & Grund-Präsident Kornemann aufgestellte Behauptung, „Mietnomaden" seien allein den Mitgliedern seines Verbandes im vorigen Jahr 2,2 Milliarden EURO schuldig geblieben, ist nach Auffassung des schleswig-holsteinischen Mieterbundes einfach nur maßlos übertrieben